Förderverein Grundschule Wahlwies e.V.

Satzung des Fördervereins

Grundschule Wahlwies e.V.

 

(Fassung vom 10.12.2003, V4)

 

§ 1 Name und Sitz des Vereins, Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen „Förderverein Grundschule Wahlwies“.
  2. Er hat seinen Sitz in 78333 Stockach-Wahlwies und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung ins Vereinsregister führt er den Zusatz „e.V.“.
  3. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Bildung und Erziehung durch die ideelle und finanzielle Förderung der Grundschule Wahlwies. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch Beschaffung von Mitteln durch Beiträge, Spenden sowie durch Veranstaltungen, die der Werbung für den geförderten Zweck dienen. Im Rahmen seiner Fördertätigkeit übernimmt der Verein folgende Aufgaben:

a. die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus im Zusammenwirken mit der Elternvertretung zu fördern,

b. den Kontakt zwischen ehemaligen Schülern und Schülerinnen, Eltern, Freunden und Gönnern zu pflegen,

c. die Schule in ihrem Aufbau und Ausbau in jeder Weise zu fördern, sie insoweit zu unter­stützen, als der Schulträger nicht zur Kostenerstattung beansprucht werden kann, insbe­son­dere bei der Beschaffung zusätzlicher Lehr- und Lernmittel, von Preisen und Prämien für Wettbewerbe der Schule auf geistigem, musischem, wissenschaftlichem und sport­li­chem Gebiet sowie der Würdigung von besonderem sozialen Verhalten,

d. Schüler und Schülerinnen in besonderen Fällen wirtschaftliche Hilfe zum Aus­gleich sozia­ler Här­ten zu leisten,

e. die Öffentlichkeitsarbeit der Grundschule Wahlwies zu unterstützen.

  1. Der Verein ist politisch und konfessionell neutral. Er verfolgt ausschließlich gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung (§51 ff. AO). Er ist ein Förderverein i.S.v. §58 Nr. 1 AO, der seine Mittel ausschließlich zur Förderung der Bildung und Erziehung an der Grundschule in Wahlwies verwendet.
  2. Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für den satzungsgemäßen Zweck verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Sie erhalten bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung des Vereins für ihre Mitgliedschaft keinerlei Entschädigung.
  4. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind oder durch unverhältnis­mäßig hohe Vergütungen begünstigt werden.

§ 3 Erwerb und Verlust der Mitgliedschaft

  1. Die Mitgliedschaft im Verein können erwerben:

a. Eltern bzw. gesetzliche Vertreter der Schüler und Schülerinnen der Grundschule Wahlwies,

b. Lehrkräfte der Grundschule Wahlwies,

c. jede sonstige natürliche Person als Freund und Förderer des Vereins; Schüler, Jugendliche unter 18 Jahren bedürfen der Zustimmung der/des gesetzlichen Vertreter/s,

d. jede juristische Person, soweit sie rechtsfähig ist.

  1. Ehrenmitglieder können Personen werden, die sich besondere Verdienste um den Verein er­worben haben. Sie werden vom Vorstand vorgeschlagen und von der Mitglieder­ver­samm­lung mit der Mehrheit der an­we­senden Stimmen ernannt. Ehrenmitglieder sind von der Bei­trags­zah­lung befreit.
  2. Der Antrag auf Erwerb der Mitgliedschaft ist schriftlich an den Vorstand des Vereins zu rich­ten. Über die Aufnahme entscheidet der Vorstand. Bei Ablehnung des Aufnahmeantrages ist der Vorstand nicht ver­pflichtet, dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen.
  3. Die Mitgliedschaft endet durch:

a. die schriftliche Austrittserklärung aus dem Verein,

b. den Vereinsausschluss,

c. den Tod,

d. den Verlust der Rechtsfähigkeit bei juristischen Personen.

  1. Der Austritt aus dem Verein erfolgt durch schriftlich Erklärung gegenüber dem Vorstand mit einer Kündigungsfrist von 3 Monaten zum Ende des Kalenderjahres.
  2. Der Ausschluss eines Mitgliedes kann durch Beschluss des Vorstandes ausgesprochen werden, wenn

a. das Mitglied den Interessen des Vereins zuwiderhandelt,

b. das Mitglied vereinsschädigendes Verhalten innerhalb oder außerhalb der Vereinsaktivitäten zeigt,

c. das Mitglied mit mehr als einem Jahresbeitrag trotz schriftlicher Mahnung in Verzug ist.

  1. Gegen den Ausschluss kann das Mitglied binnen eines Monats nach Zustellung des Beschlusses Widerspruch erheben. Über den Widerspruch entscheidet die nächste Mitgliederversammlung.
  2. Mit Beendigung der Mitgliedschaft erlöschen alle Ansprüche aus dem Mitgliedschafts­ver­hältnis. Eine Rückgabe von Sacheinlagen oder Spenden ist ausgeschlossen.

§ 4 Mitgliedsbeiträge und Spenden

  1. Die Höhe und Fälligkeit des Mitgliedsbeitrages wird von der Mitgliederversammlung nach Bedarf fest­gelegt.
  2. Sind beide Elternteile eines Schülers oder einer Schülerin Schülers Mitglied des Vereins, so fällt nur ein reduzierter Mitgliedbeitrag an.
  3. Jedem Mitglied steht es frei, einen höheren Beitrag zu entrichten.
  4. Die Entrichtung des Mitgliedsbeitrages erfolgt für das Kalenderjahr im Voraus durch Bank­ein­zugs­ver­fah­ren.
  5. Bei Vereinsaustritt erfolgt keine Rückzahlung überzahlter Beiträge.
  6. Weitere Geldmittel für die Vereinsziele werden durch Spenden von Mitgliedern und Förderern oder ge­ge­benenfalls durch Überschüsse aus Veranstaltungen erbracht.
  7. Spenden für den Verein durch Mitglieder und Gönner können direkt auf das vereinseigene Konto ein­ge­zahlt werden.
  8. Entstehende Fahrkosten bei Beförderung von Schülern im Rahmen der Vereinsaktivität kön­nen in Form von Spendenbescheinigungen vergütet werden.

§ 5 Organe des Vereins

Organe des Vereins sind:

  1. der Vorstand,
  2. die Mitgliederversammlung.

§ 6 Vorstand

  1. Der geschäftsführende Vorstand im Sinne von § 26 BGB besteht aus der/dem 1. Vorsitzenden und der/ dem 2. Vorsitzenden (stellvertretende/r Vorsitzende/r). Sie sind an die Beschlüsse der Mit­glie­der­ver­samm­lung gebunden. Ihm/Ihr obliegt die Verwaltung des Vereinsvermögens und die Ausführung der Vor­stands- und Vereinsbeschlüsse. Der/Die Vorsitzende und der/die stell­vertretende Vorsitzende sind ein­zel­vertre­tungs­berechtigt. Von dieser Einzelvertretungs­be­fug­nis darf der/die stellvertretende Vorsitzende aber nur Gebrauch machen, wenn der/die Vor­sitzen­de verhindert ist.
  2. Dem erweiterten Vorstand (Gesamtvorstand) gehören an:

a. 1. Vorsitzende,

b. 2. Vorsitzende (zugleich stellvertretende/r Vorsitzende/r),

c. Schriftführer/in,

d. Kassenwart,

sowie kraft Amtes

e. die/der Schulleiter/in oder ein/e von der Schulleitung benannte/r Vertreter/in,

f. Schulelternsprecher/in.

  1. Die Tätigkeit des Vorstandes ist ehrenamtlich. Entstehende sachliche Aufwendungen werden den Vor­stands­mitgliedern in angemessenem Rahmen aus der Vereinskasse vergütet.

§ 7 Aufgaben und Zuständigkeiten des Vorstandes

  1. Der Vorstand ist für alle Angelegenheiten des Vereins zuständig, soweit sie nicht durch die Satzung einem anderen Organ des Vereins übertragen sind.
  2. Dem/der Schriftführer/in obliegt der laufende Schriftverkehr sowie die Protokollführung der Vorstands­sitzun­gen und Mitgliederversammlungen.
  3. Der Kassenwart führt über die Einnahmen und Ausgaben des Vereins Buch.

§ 8 Wahl des Vorstandes

  1. Die Vorstandsmitglieder werden von der Mitgliederversammlung für die Dauer von zwei Jahren gewählt. Eine Wiederwahl ist möglich.
  2. Scheidet ein Mitglied des Vorstandes vorzeitig aus, so kann der Vorstand eine/n Nachfolger/in bis zur nächsten Mitgliederversammlung wählen oder die von dem ausgeschiedenen Vor­stands­mitglied wahr­ge­nommenen Aufgaben für den Rest der Amtszeit unter sich aufteilen.
  3. Mit Beendigung der Mitgliedschaft im Verein endet auch das Amt als Vorstandsmitglied.

§ 9 Vorstandssitzungen

  1. Der Vorstand tritt nach Bedarf, jedoch wenigstens einmal im Kalenderjahr, zusammen. Er wird je­weils vom 1. Vorsitzenden einberufen. Der Vorstand ist einzuberufen, wenn mindestens drei Vorstandsmitglieder dies fordern. Die Vorlage einer Tagesordnung ist nicht zwingend erfor­der­lich.
  2. Vorstandsbeschlüsse werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Vorstands­mit­glie­der ge­fasst. Zur Beschlussfähigkeit müssen mindestens drei der im Amt befindlichen Vor­stands­mitglieder an­we­send sein. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme der/des 1. Vor­sitzenden, bei dessen Abwesen­heit die der/des stellvertretenden Vorsitzenden.

§ 10 Mitgliederversammlung

  1. Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal im Jahr, nicht in der Ferienzeit, durch die/den 1. Vor­sitzende/n unter Angabe der Tagesordnung mit zweiwöchiger Frist einzu­be­rufen. Die Einladung hat durch Bekanntgabe im örtlichen Mitteilungsblatt zu erfolgen. Schriftliche Anträge von Mit­gliedern zur Tagesordnung, die den Vorstand mindestens eine Woche vor dem Versammlungstermin er­rei­chen, müssen berücksichtigt wer­den. Über die Zulassung nachträgliche Anträge kann in der Versammlung mit einfacher Mehr­heit abgestimmt werden.
  2. Die Mitgliederversammlung ist ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mitglieder be­schluss­fähig. Sie beschließt mit einfacher Stimmenmehrheit der abgegebenen Stimmen. Stimmenthaltungen bleiben außer Betracht. Jedes erschienene Mitglied – auch ein Ehren­mit­glied – hat eine Stimme. Bei Stimmen­gleich­heit ist ein Antrag abgelehnt. Die Übertragung des Stimmrechts auf anderer Mitglieder ist nicht zu­lässig. Minderjährige Mitglieder sind bis zur Voll­jährigkeit nicht stimmberechtigt.
  3. Der Vorstand kann eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen. Er muss sie ein­be­rufen, wenn ein Drittel der Mitglieder dies fordert.
  4. Die Mitgliederversammlung ist insbesondere zuständig für:

a. die Wahl des Vorstandes,

b. die Wahl zweier Rechnungsprüfer, die mindestens einmal in jedem Ge­schäfts­jahr die Kassen­führung prüfen,

c. die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und der Berich­te von Kassen­wart und Rechnungsprüfern,

d. die Entlastung des Vorstandes,

e. die Festsetzung des Mitgliedsbeitrages,

f. Satzungsänderungen,

g. die Auflösung des Vereins,

h. alle weiteren Aufgaben, soweit diese sich aus der Satzung oder nach Gesetz er­geben.

  1. Bei der Wahl der Vorstandsmitglieder sowie der Kassenprüfer genügt die einfache Mehrheit. Bei Stimmen­gleichheit ist ein weiterer Wahlgang erforderlich.
  2. Satzungs- und Zweckänderungen müssen mit der Mehrheit von mindestens zwei Drittel der anwesenden Mitglieder beschlossen werden.
  3. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist durch die/den Schriftführer/in ein Protokoll aufzu­neh­men, das von der/dem jeweiligen Versammlungsleiter/in und der/dem Schriftführer/in (Protokollführer/in) zu unterzeichnen ist.

§ 11 Gewinn, Vermögen

  1. Gewinn darf nur für satzungsgemäße Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinn­anteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendun­gen aus den Mitteln des Vereins.
  2. Die Mitglieder haben bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung/Aufhebung des Vereins keiner­lei An­sprü­che auf Teile des Vereinsvermögens.

§ 12 Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann mit der Mehrheit der anwesenden Stimmen nur in einer Mit­glieder­ver­samm­lung beschlossen werden, bei der mindestens ein Drittel aller Mitglieder an­wesend ist.
  2. Ist die Mitgliederversammlung beschlussunfähig, so entscheidet nach nochmaliger Ein­be­ru­fung eine neue Mitgliederversammlung ohne Rücksicht auf die Zahl der erschienenen Mit­glie­der mit der Mehrheit der an­wesenden Stimmen.
  3. Bei Auflösung des Vereins / Wegfall steuerbegünstigter Zwecke ist das Vermögen zu steuerbegünstigten Zwecken zu verwenden. Beschlüsse über die künftige Ver­wen­dung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

§ 13 Inkrafttreten

Vorstehende Satzung wurde in der Gründungsversammlung, am 10. Dezember 2003 beschlossen.


Stockach-Wahlwies, den 10.12.03